Gear Tests (4) – Yamaha Clickstation CLST100


Hallo zusammen,

beim heutigen Test widme ich mich der Yamaha Clickstation CLST100.

Das Spielen mit Click gehört für mich seit Jahren zum Drumming dazu. Mein Werkzeug dazu war seit Anfang an die Rhythm Watch 105 von Tama. Obwohl ich mit der RW sehr zufrieden bin, schaue ich ab und an was es Neues, bzw. Anderes auf dem Markt gibt. Neben den bekannten Clicks von Boss, Korg etc. hatte mich schon immer die CLST100 von Yamaha interessiert, die seit einigen Jahren nicht mehr hergestellt wird und deshalb nur noch vereinzelt im Netz zu finden ist.

clickstation-lg

Man fragt sich ja schon, warum Yamaha die Produktion der CLST100 nach so (gefühlt) kurzer Zeit eingestellt hat. Aus meiner Erfahrung heraus bleiben gute Produkte Jahrzehnte im Yamaha Portfolio, wenn sie sich bewährt haben (siehe Recording Custom Series).
Wie auch immer, ich habe mir die Clickstation also über ein Webshop im Netz gebraucht besorgt und gleich getestet.
Über die einzelnen Features der CLST100 werde ich hier kein Wort verlieren, da sie im Netz mehrfach zu finden sind. Ich versuche hier nur einige Unterschiede gegenüber der RW aufzuzeigen.

Anschlüsse:
Die Clickstation verfügt gegenüber der RW um weitere Anschlüsse wie Aux In, Trigger In und Midi IN, alles Anschlüsse die ich ohnehin nicht nutze und auch nicht vor habe zu nutzen. Dass was ich an der RW besonders schätze, fehlt der CLST:
Ein einfachter Remote-Anschluss um die Songs per Pedal ferngesteuert weiterschalten zu können. Speziell bei dem Song “We’ve brushed”, ist das direkte Umschalten der Tempi im Song genial. Da machen mehrfache Tempi Wechsel im Song richtig Spass. Versucht mal zwei Songs direkt hintereinander zu spielen und dabei die filigranen Knöpfchen der CLST (Song/Step +-) zu finden und zu drücken. Ein Alptraum!
Der Midi-In könnte natürlich dazu genutzt werden, da ich aber grundsätzlich kein Midi-Fan bin, ist und bleibt das für mich ein Tabu.
Zwischenstand: CLST100 0:1 RW105

Display:
Das Display der CSLT ist etwas grösser und wirkt wertiger. Das Feature, die eizelnen gespeicherten Songs mit echten Namen versehen zu können, ist super und ist ein echtes Plus gegenüber der RW.
Die Beleuchtung ist ähnlich gut wie bei der RW, kann aber auch dauerhaft angeschaltet werden. Das ist auf der dunklen Bühne eine super Sache die aber nur dann Sinn macht, wenn die Clickstation mit dem “optionalen” Netzteil betrieben wird. Ansonsten ist die Batterie nach kurzer Zeit leer.
Apropos Netzteil: Beim dem Neupreis (199 €) wäre ein Netzteil schön gewesen.
Zwischenstand: CLST100 1:1 RW105

Bedienung:
Die Bedienung der beiden Clicks sind ähnlich gut und unterscheiden sich nur wenig voneinander
– RW -> Sound-Drehregler
– CLST -> Sound-Schieberegler
Die Clickstation verfügt darüberhinaus über ein Vibrating Pad, was den Click zusätzlich fühlbar macht. Da ich aber über mein In-Ear-System ständig mit dem Click verbunden bin, ist dieses Feature für mich nicht von Bedeutung.
Des weiteren besteht die Möglichkeit komplexe Beats und sogenannte “Chains” zu erstellen, mit dem man mehrere Songs in einer bestimmten Reihenfolge speichern kann. Maximal 10 Chains sind möglich. Ein interessantes Feature ist das Tappen der CLST um das Tempo eines Songs festzustellen. Dies fehlt mir bei der RW.

Endstand: CLST100 2:1 RW105

Obwohl die Clickstation als Sieger aus meinem Test hervorgeht, ist die Rhythm Watch weiterhin das Tool der Wahl. Die fehlende Möglichkeit die Songs über Pedal weiterzuschalten ist der entscheidende Faktor weshalb ich die Clickstation wieder zurücksende.

/
Hi all,

in today’s test I deal with the Yamaha Clickstation CLST100.

For me, playing with click has been part of drumming for years. Since the beginning, the Tama Rhythm Watch 105 was the first choice for me. Although I am very satisfied with the RW, from time to time I look for something new or other things on the market. Apart from the known clicks of boss, Korg etc., the CLST100 of Yamaha which hasn’t been produced for some years any more, always interested me. Therefore it can be found only occasionally in the net.

clickstation-lg

In fact, I wonder why the production of the CLST100 has been cancelt after a short time. According to my experience, good products remained for decades in the Yamaha portfolio if they proved themselves to be good (see Recording Custom).
However, I have got a second hand Clickstation from a webshop and tested it imediatelly.
I won’t lose a word about the individual features of the CLST100 here, since you can find various in the net. I try to show only some differences in opposite to the RW here.

Connections:
The Clickstation disposes in opposite to the RW of additional connections like Aux In, Trigger In and Midi In, which I don’t use anyway. What I particularly prefer at the RW, is missing at the CLST:
The Remote Jack – to which a foot switch can be connected, enables control of program changes from a distance. Especially at the song “We’ve brushed”, the direct switch of tempi during the song is brilliant.
Trying to play two Songs, one directly following the other with the filigree door lock keys of the CLST (song/tap-dance+-) is a nightmare! Of course you could use the Midi In, but doing this is and remains a taboo for me. However I’ve never been a midi fan, though.
Intermediate Result : CLST100 0:1 RW105

Display:
The display of the CSLT is bigger and looks more valuable. It is a real advantage in comparison with the RW, in order to be able to save songs with their real names.
The back light is as good as the one of the RW, however, it can also be switched to permanent lights. Great stuff on a dark stage but it makes only sense when the click station works with the “optional” power supply. Otherwise the battery will be empty after short time.
By the way: At this price (199 €) a power supply would have been nice.
Intermediate Result : CLST100 1:1 RW105

Operation:
Both clicks operate similarly but are different in some Points:
– RW -> Control Dial
– CLST -> Sliding Controller
The click station has a vibrating pad which makes the click sensible. Since I am permanently connected with the click via In-Ear System, this feature is not important for me.
Furthermore, the possibility to create complex beats and so-called “Chains” do exists, which makes it possible to save several songs in a certain order. At most 10 Chains are possible. An interesting feature is to establish the speed of a song via tapping. This is missing at the RW!

Final result: CLST100 2:1 RW105

Although the click station wins my test, the Rhythm Watch is still the tool of my choice. The decisive factor is the missing Remote Jack. That’s the reason why I returned the click station again.

2 Comments Add yours

  1. Peter says:

    Die neue TAMA RW 200 Rhythm Watch ist seit kurzem erhältlich (Stand 01/2015). Sie hat ein gegenüber dem Vorgänger geringfügig überarbeitetes Design, ein schöneres Display und ein paar neue Features. Endlich kann man die Programm-Nummern auf- und abwärts durchsteppen, was der Vorgänger RW105 nicht konnte.Die RW 200 hat einen Line-Out – wofür ? Wichtiger wäre ein Line-In um das Monitor-Signal der Band einzuspeisen so daß der Drummer Click und Monitor-Signal auf dem Kopfhörer haben kann. DAS kann die Yamaha Clickstation. Leider sind auch mir die Knöpfe zum auf- und abwärts durchsteppen hier zu klein, das geht im Bühnenalltag einfach nicht. Also muß ich weiterhin eine TAMA Rhythm Watch und einen Kleinmischer mit zwei Kanälen verwenden um Click und Monitor-Signal zugleich auf dem Kopfhörer / InEar haben zu können.

  2. ddrumming says:

    Hi Peter,

    Danke für Dein Kommentar.
    Stimmt, die Clickstation hat einige Features mehr als die RW, leider ist sie auch für mich wegen der genannten Gründe nicht erste Wahl. Da sind wir gleicher Meinung.
    Die RW105 kann zwar weniger, das aber dafür besser. Ich werde auf jeden Fall noch die RW200 antesten.

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